Denn Website ist nicht gleich Website!
Wann ist eine Webseite eine gute Webseite?
Was muss man beachten?
Was ist der neueste technische Standard?
Was ist nötig, was ist unnötig?
Wie werde ich von Suchmaschinen gefunden?
Wie aufwändig sind Änderungen und Aktualisierungen?
Die Antwort auf alle Fragen: Webstandards.
Jede Internetseite wird mit einer bestimmten Programmiersprache erstellt: HTML.
Jedoch gibt es Unterschiede, denn HTML ist nicht gleich HTML. Je nach Programmierung wird Ihr Internetauftritt von Suchmaschinen gefunden oder auch nicht. Erweiterungen, Änderungen und Ladezeiten hängen direkt mit der Programmierung zusammen. Oft werden zwar grafisch sehr ansprechende Website-Layouts kreiert, aber es mangelt an der zeitgemäßen technischen Umsetzung.

Inhalte strukturieren
HTML besteht, einfach ausgedrückt, aus vielen Befehlen, mit denen man Inhalte klassifiziert und strukturiert, z.B. in Überschriften, Absätze und Bilder. Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, wurde HTML dafür verwendet, um das Layout einer Internetseite festzulegen. So wurden Tabellen zur Gestaltung verwendet, obwohl diese eigentlich Inhalte darstellen sollten. Es wurden Bilder anstelle von inhaltlichen Elementen benutzt, da dies angeblich ästhetischer wirken würde. Der wahre Grund damals war jedoch der Mangel an technischen Alternativen.
XHTML und CSS
Heute arbeiten Web-Profis mit innovativen Technologien: XHTML und CSS. XHTML definiert die Inhalte und CSS definiert die Darstellung – Inhalte und Layout sind somit klar getrennt. Diese Trennung ist Grundbestandteil einer barrierefreien Internetseite, die sich an Webstandards hält. Inhalte sind somit eindeutig beschrieben. Bilderklärungen, Überschriften und Absätze werden klar klassifiziert und hervorgehoben.
Focus on content
Das Motto lautet: Focus on content - Der Inhalt, nicht die Technologie, steht im Vordergrund. Die Website-Inhalte können durch diese Trennung wieder verwendet und zusätzlich auf andere Geräte, z.B. Handy oder Blinden-Screenreader, übertragen werden. Die klare Abgrenzung dieser beiden Ebenen ermöglicht es, zukünftige Seitenänderungen bezahlbar und überschaubar vorzunehmen.
Die entsprechenden Richtlinien wurden von der Bundesregierung 2004 für öffentliche Einrichtungen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Jedoch befinden sich auf vielen Internetseiten immer noch Tabellen und eine wilde Vermischung aus HTML und CSS zur Gestaltung. Dies führt dazu, dass der Quelltext oft unübersichtlich und überladen ist und deutlich längere Ladezeiten benötigt als bei einer strukturierten XHTML/CSS-Seite.
Die Vorteile auf einen Blick
- Änderungen und Ausbau innerhalb kürzester Zeit
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