Es immer wieder das gleiche
Spiel: Kaum scharrt eine neue Version eines Betriebssystems oder Office-Pakets
in den Startlöchern, schon droht der Absatz der bereits erhältlichen Software
zu stagnieren.Zu groß ist die Angst, für eine Anwendung Geld auszugeben, die bereits wenige Wochen später von einer neuen Version in den Schatten gestellt wird. Um sinkende Absatzzahlen zu vermeiden, bietet Microsoft immer wieder ein Upgrade-Programm an. Das war schon bei Windows 7 so und das wird auch bei dem für Juni erwarteten Office 2010 so sein:
Damit Office 2007 nicht wie Blei in den Ladenregalen liegt, sollen alle Käufer zu einem Upgrade auf Office 2010 berechtigt sein, die Office 2007 zwischen dem 5. März und 30. September 2010 erwerben. Sobald Office 2010 erscheint (nach bisherigen Planungen soll dies im Juni 2010 der Fall sein), kann das kostenlose Upgrade herunterladen werden. Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr einen Datenträger mit Office 2010 zu erhalten. Pro Käufer sind maximal 25 Gratis-Upgrades möglich.
Der 30. September 2010 wird als letzter Kauftermin genannt, da Office 2007 bis zu diesem Zeitpunkt aktiviert werden muss, damit das Upgrade-Programm genutzt werden kann – aus dem regulären Handel dürfte Office 2007 bereits im Juni verschwinden, sobald Office 2010 offiziell erhältlich ist.
Wie auch Office 2007, so wird es auch Office 2010 in verschiedenen Versionen geben. Das Upgrade-Programm unterstützt dabei nur den direkten Wechsel zur Nachfolgeversion – es wird also beispielsweise nicht möglich sein, von Office 2007 Home and Student zu Office 2010 Professional zu wechseln. Die einzelnen Upgrade-Möglichkeiten finden Sie hier:
- Office 2007 Home and
Student -> Office 2010 Home and Student
- Office 2007 Standard -> Office 2010
Home and Business
- Office 2007 Small Business -> Office
2010 Professionell
- Office 2007 Professionell -> Office
2010 Professionell
- Microsoft Publisher 2007 -> Microsoft
Publisher 2010
Über die Upgrade-Informationen hat ein Microsoft-Mitarbeiter in seinem Blog berichtet. Der entsprechende Eintrag ist inzwischen jedoch wieder verschwunden – vermutlich, weil Microsoft selbst offiziell auf das Upgrade-Programm hinweisen möchte.


